Studieren ist ein Luxus geworden, den sich nicht jeder leisten kann - wofür man früher Grips brauchte, dafür braucht man heutzutage daneben auch Geld.
In vielen Bundesländern muss man schon ab dem Sommersemester 2007 Studiengebühren zahlen. Diese fallen nicht gerade gering aus und sind trotz diverser Proteste, Klagen und Streiks seitens der Studenten wohl kaum abzuwenden.
Es heißt, das diese Gelder den Studierenden zugute kommt im Sinne von besseren Lehrmaterialien wie größere Bibliotheken und mehr Lehrkräften, doch wer versichert, dass dies auch wirklich umgesetzt wird?
Das positive an den Studiengebühren ist, dass dadurch, wenn denn tatsächlich alles wie geplant und zugesagt umgesetzt wird, bessere Bedingungen für die Studierenden herrschen würden und einiges für sie leichter wäre. Außerdem wäre da noch das Argument, dass alles wofür man bezahlt für einen sehr wertvoll ist. Und wer für sein Studium bezahlt, der wird alles dafür tun, um nicht umsonst bezahlt zu haben. Für diejenigen, die Studiengebühren zahlen, wird das Studium und dessen schneller Abschluss höchste Priorität haben, damit nicht noch höhere Verbindlichkeiten in Form von BAföG Rückzahlungen oder Studentenkrediten anfallen.
Andererseits sind die Studiengebühren gerade für Studenten aus finanziell schlechter gestellten Familien oftmals eine hohe Einstiegbarriere und ein Faktor, der dafür sorgt, dass viele lieber eine Ausbildung oder vielleicht ein Duales Studium statt einen Hochschulstudium anstreben.
Letztendlich wird zwar dank diverser Finanzierungshilfen jeder die Möglichkeit haben ein Studium aufzunehmen, doch schrecken die hohen Schulden am Ende eines Studiums sicher viele ab.
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